Bis zur 70. Minute war alles drin. Dann drehte Bundesligist Lustenau auf und zog auf 6:2 davon.
Kalsdorf führt zur Pause, doch Lafnitz kämpft sich zurück. Djordjevic trifft in der 89. Minute zum wichtigen Ausgleich.
Starker Auswärtssieg der Zweiten. Nach einem 2:2 zur Pause dreht Lafnitz II in der zweiten Halbzeit auf und siegt deutlich mit 6:2.
| # | Verein | Sp | S | U | N | Torverh. | +/- | Pkt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Kalsdorf | 5 | 3 | 2 | 0 | 11:6 | +5 | 11 |
| 2 | Deutschlandsberg ▲(+4) | 5 | 2 | 2 | 1 | 11:9 | +2 | 8 |
| 3 | SV Licht-Loidl Lafnitz | 5 | 2 | 2 | 1 | 10:9 | +1 | 8 |
| 4 | SV Fleischereimaschinen Schenk Tillmitsch ▼(-2) | 4 | 2 | 1 | 1 | 7:5 | +2 | 7 |
| 5 | Weiz ▼(-1) | 4 | 1 | 2 | 1 | 6:3 | +3 | 5 |
| 6 | SV OGET - Pflanzenschutz Raiffeisen Allerheiligen ▼(-1) | 4 | 1 | 2 | 1 | 7:7 | 0 | 5 |
| 7 | Gleisdorf 09 | 5 | 1 | 0 | 4 | 6:11 | -5 | 3 |
| 8 | FSC Hochegger Dächer Eggendorf/Hartberg Amat. | 4 | 0 | 1 | 3 | 3:11 | -8 | 1 |
Spieler, die den Sprung in höhere Ligen durch das DSM-Netzwerk geschafft haben
Regionalliga Süd · Saison 2026/27
SV Lafnitz Amateure · Gegründet 2017 · Meister in 4 Spielklassen
Kader folgt.
Seit 1919 · Fußballarena Lafnitz · Regionalliga Süd
Der SV Lafnitz steht als Entwicklungsverein mit klarer Leistungsorientierung für eine starke, regionale Verwurzelung in der Oststeiermark – und gleichzeitig als Teil eines internationalen Fußballnetzwerks.
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Mit der Integration in die DSM-Fußballwelt wurde das Stadion erneut modernisiert. Ein einheitliches Stadiondesign, moderne Infrastruktur sowie eine rund 200 Meter lange LED-Bande prägen heute das Erscheinungsbild.
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Stand: Juli 2026
Vor rund 105 Zuschauern haben wir gegen Tabellenführer Kalsdorf einen 0:2-Rückstand aufgeholt und am Ende ein 2:2 erreicht. Gegen einen tief verteidigenden Gegner haben wir nie aufgegeben und uns den Ausgleich verdient. In der Nachspielzeit hatten wir sogar noch den Sieg auf dem Fuß.
Kalsdorf erwischte einen Traumstart: Nach einem Ballverlust in der zweiten Minute schalteten die Gäste blitzschnell um, Noah Leitold traf flach ins linke Eck zum 0:1. Wir versuchten, über Ballbesitz ins Spiel zu finden. Ein Freistoß von Michael John Lema und ein Abschluss von Niko Lieber brachten jedoch noch keinen Ertrag. In der 36. Minute nutzte Kalsdorf erneut einen Konter, Daniel Steinwender erhöhte auf 0:2.
Wir gaben uns nicht geschlagen: Nach einer Aktion von Lorenz Maurer resultierte ein Eckball, den Paul Kargl unmittelbar vor der Pause volley zum 1:2 verwertete.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten wir den Druck deutlich, pressten früher und drängten Kalsdorf tief in die eigene Hälfte. Die Gäste verteidigten diszipliniert, Torhüter Schögl war bei unseren Abschlüssen mehrfach zur Stelle.
Wir blieben geduldig und wurden in der 89. Minute belohnt: Nico Forobosko brachte einen Freistoß gefühlvoll in den Strafraum, wo der eingewechselte Aleksandar Djordjevic zum 2:2 traf. In der Nachspielzeit hatten wir sogar noch die große Chance zum Sieg, doch erneut parierte Schögl. Nach 96 intensiven Minuten stand das leistungsgerechte 2:2 fest.
„Wir haben gewusst, dass wir die meiste Zeit den Ball haben werden und Kalsdorf auf Konter aus ist sowie sehr tief verteidigt. In der zweiten Minute haben wir uns nach einem Fehler im eigenen Ballbesitz selbst in Bedrängnis gebracht und genau so einen Konter kassiert. In der ersten Halbzeit waren wir bei unseren Entscheidungen am Ball nicht klar genug, wodurch Kalsdorf mit seiner Idee zum Erfolg gekommen ist.
Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und sind unserer Idee treu geblieben. In der zweiten Halbzeit kann ich mich kaum an Momente erinnern, in denen sich Kalsdorf noch richtig befreien konnte. Das Spiel fand fast ausschließlich in der gegnerischen Hälfte statt. Es ist natürlich nicht einfach, einen so tiefen Block zu knacken, aber wir haben uns den Ausgleich absolut verdient und hätten am Ende sogar noch das 3:2 erzielen können.
Ich muss den Jungs ein großes Kompliment machen, welche Energie sie auf den Platz gebracht haben und wie klar sie trotz des 0:2-Rückstands geblieben sind. Gleichzeitig hat uns das Spiel gezeigt, dass wir noch einiges zu verbessern haben – vor allem bei der Restverteidigung und bei der Verhinderung gegnerischer Konter. Die Basis mit unserer Energie und dem positiven Auftreten ist aber gelegt.“
Weiter geht es bereits am Samstag mit einem Highlight: Im ÖFB-Cup wartet eine gänzlich andere Aufgabe.
Wir haben in St. Ruprecht an unsere Entwicklung der letzten Wochen angeschlossen und am Ende deutlich mit 6:2 gewonnen. Vor allem das aktivere Bespielen der Tiefe hinter der gegnerischen Kette hat heute klar besser funktioniert.
Über die Außen kreierten wir immer wieder Eins-gegen-eins- und Zwei-gegen-eins-Situationen und stellten den Gegner damit vor große Probleme. Im Zentrum fanden wir zudem regelmäßig den freien Spieler hinter der ersten gegnerischen Linie, verteilten von dort gezielt nach außen und nutzten die Qualität unserer Flügelspieler.
So erarbeiteten wir uns bereits in der ersten Halbzeit mehrere gute Chancen. Ärgerlich war nur, dass wir wegen zweier Eigenfehler – einmal kurz nach Anpfiff und einmal unmittelbar vor der Pause – lediglich mit einem 2:2 in die Kabine gingen. Gemessen an Spielanteilen und Chancen war zu diesem Zeitpunkt schon deutlich mehr drin.
Nach dem Seitenwechsel ging uns dann auch in der Chancenverwertung der Knopf auf. Mit zunehmender Spieldauer wurde der Gegner müder und öffnete immer größere Räume, die wir konsequent bespielten und zum klaren 6:2 nutzten.
„Ein sehr guter Auftritt, der an unsere Entwicklung der letzten Wochen anschließt. Über außen haben wir immer wieder Überzahlsituationen kreiert und im Zentrum den freien Spieler gefunden. Trotz des deutlichen Sieges sehe ich einen Entwicklungspunkt: Wenn wir über außen eine Eins-gegen-eins- oder Zwei-gegen-eins-Situation herausspielen, müssen wir diese Momente früher erkennen und früher nutzen.“
Im ÖFB-Cup ist für uns gegen Bundesliga-Aufsteiger Austria Lustenau Endstation. Lange haben wir dem Favoriten Paroli geboten, lagen zwischenzeitlich sogar in Führung und gingen mit einem 2:2 in die Pause. In den letzten zwanzig Minuten zog Lustenau dann davon und stellte auf 6:2.
Der Start missriet: Dominik Weixelbraun brachte die Gäste bereits in der 2. Minute in Führung. Wir schlugen aber postwendend zurück. Valentin Akrap glich in der 7. Minute aus, Michael John Lema drehte die Partie in der 31. Minute zum 2:1. Lange hielt die Führung nicht, Lenn Jastremski traf in der 39. Minute zum 2:2-Halbzeitstand.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung offen, bis zur 70. Minute durften wir auf die Überraschung hoffen. Dann legte Lustenau einen Gang zu. Antonio Verinac brachte die Gäste in der 71. Minute erneut in Front, Precious Benjamin erhöhte nur drei Minuten später auf 2:4. In der Schlussphase machte Lustenau alles klar: Ein Eigentor in der 85. Minute bedeutete das 2:5, Haris Ismailcebioglu setzte in der 88. Minute den Schlusspunkt zum 2:6.
„Ich glaube für den neutralen Zuseher war es heute ein toll anzusehendes Fußballspiel mit zwei offensiv ausgerichteten Teams und jeder Menge Torszenen. Wir wollten auch gegen einen klar zu favorisierenden Bundesligisten aus Lustenau unbedingt weiterkommen, wodurch wir ob des Ergebnisses natürlich enttäuscht sind. Vor allem die Höhe der Niederlage wird dem Spielverlauf dabei nicht gerecht.“
„Wir haben bestätigt, dass wir in unserer Spielidee auch über weite Strecken gegen einen Bundesligisten mithalten können. Am Ende sind 70 Minuten jedoch nicht genug, um das auch in einem positiven Ergebnis widerzuspiegeln. Glückwunsch an Lustenau, ihre Qualität hat sich schlussendlich auch verdient durchgesetzt.“
Regionalliga Süd · Saison 2026/27
| # | Verein | Sp | S | U | N | Torverh. | +/- | Pkt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Kalsdorf | 4 | 3 | 1 | 0 | 9:4 | +5 | 10 |
| 2 | SV Fleischereimaschinen Schenk Tillmitsch | 4 | 2 | 1 | 1 | 7:5 | +2 | 7 |
| 3 | SV Licht-Loidl Lafnitz ▲(+1) | 4 | 2 | 1 | 1 | 8:7 | +1 | 7 |
| 4 | Weiz ▼(-1) | 4 | 1 | 2 | 1 | 6:3 | +3 | 5 |
| 5 | SV OGET - Pflanzenschutz Raiffeisen Allerheiligen ▲(+2) | 4 | 1 | 2 | 1 | 7:7 | 0 | 5 |
| 6 | Deutschlandsberg ▼(-1) | 4 | 1 | 2 | 1 | 7:7 | 0 | 5 |
| 7 | Gleisdorf 09 ▼(-1) | 4 | 1 | 0 | 3 | 4:7 | -3 | 3 |
| 8 | FSC Hochegger Dächer Eggendorf/Hartberg Amat. | 4 | 0 | 1 | 3 | 3:11 | -8 | 1 |
* ASKÖ Oedt: Punkteabzug berücksichtigt
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